Tuesday, June 13, 2006

Morgen geht es wieder nach Tansania. Mit Gottfried, dem Sekretär vom EAWM (Evangelischer Arbeitskreis für Weltkirche und Mission).

Unsere Position ins klar, wir wollen weitermachen und noch mehr Patienten behandeln, PIUMA, die Selbsthilfegruppe soll ein wichtiger Partner sein und wir sind bereit mit der Regierung zusammenzuarbeiten. Es gibt mehrere Einladungen zu Gesprächen.

Lagebericht aus Bulongwa:

Die Schüler der Schulen singen Lieder die PIUMA und die Menschen, die an HIV/AIDS leiden preisen und sie solidarisieren sich mit ihnen. Sie laufen von Kirche zu Schule und zurück und singen.

Im Krankenhaus ist jemand gestorben, der PIUMA Mitglied war. Ein "Arzt" wollte die Leiche nicht freigeben, da gingen die Verwandten zum Dorfvorsteher, der bewegte sich wütend in das Krankenhaus und vorher zur Polizei, was wurde im Krankenhaus erzählt wurde und auf einmal gibt es Beschwichtigungsversuche und der Tote wird "gratis" mit dem Krankenhausauto in sein Heimantdorf gebracht.

Es gibt keinen Arzt mehr im Krankenhaus und es wird diskutiert, das Haus zu einer Krankenstation umzufunktionieren.

Wir haben sehr viele Stellungnahmen an höchste Regierungsstellen geschickt.

Wir bekommen viele Hinweise, dass wir etwas sehr positives Aufbauen können mit Hilfe der Community und mit Unterstützung der Regeirung.

Die Alten kommen ins Krankenhaus und waschen den Dieben den Kopf und wollen, dass einige derer, die ihre Macht ausgenutzt haben nun verschwinden. Das zählt noch immer viel, wenn die Alten kommen und das tun sie!

Es gibt wieder Strom und immer mehr Fusball.

Die Schule für Zahntechniker soll geschlossen werden, da die Schüler nur um ihr Geld erleichtert wurden, aber kaum unterrichtet wurden, die Lehrer kamen auch aus dem Krankenhaus und viele waren unter denen, die das Krankenhaus nur als privates Einkommensprojekt gesehen haben.

Die Schüler demonstrieren.

Alles in allem scheint die Stimmung gut zu sein, es gibt aufatmen, die Lähmung sinkt und wir hoffen alle, dass am Ende aus dem Konflikt noch besseres und größeres entsteht.

Wir werden sicher gut empfangen, ich habe mit dem Bezirkshauptmann telefoniert, es geht ihm gut und wir sollen kommen.

Wir müssen weise sein und zeigen, dass wir aufbauen wollen und dass es sich auszahlt, aufzustehen und für sein Recht zu kämpfen, stark aber ohne sich die Köpfe einzuschlagen.

Recht nicht Rache Stimmung.

Bischof Manyiewa und Vizebischf Sigalla sind angeblich gestern gekommen und haben sich erkundigt, wie es denn den Ausländern gehe und dem CTC Team und ob alle zufrieden seien...

Da fürchten sich Menschen zur Verantwortung gezogen zu werden und genau das soll passieren. Das hören wir auch aus Dar es Salaam. Dann werden wir noch mehr auf die Therapie setzen können und uns vor allem auch den abgelegenen Dörfern und den Kindern widmen.

Wir sind gespannt und werden von der Reise berichten.

1 Comments:

At 2:07 PM , Anonymous Anonymous said...

....absolut die richtige Einstellung. So werdet ihr sicher Erfolg haben. Wünsche Dir und Gottfried alles Gute.lg m

 

Post a Comment

Subscribe to Post Comments [Atom]

<< Home

Google Earth